Donnerstag, Februar 24, 2005

Einspruch! Frau Roth

Die Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth hat momentan nur noch ein Ziel: Sie will den Beschluss des Frankfurter Stadtparlaments zum Flughafenausbau am 2. März 2005 aushebeln: Weil Sie meint, Sie allein wisse besser, was gut ist für Frankfurt. Weil ihr nicht gefällt, was die Vertreter der Bürger beschlossen haben. Weil sie verhindern will, dass die Stadt Frankfurt gegen den Bau der Nordbahn klagen kann. 

 Wir wollen der Frankfurter Oberbürgermeisterin mit der Initiative "Einspruch! Frau Roth" sagen, was wir von einem solch undemokratischen Vorgehen halten. Mit der Aktionsseite fordern wir die Frankfurter Oberbürgermeisterin auf, am 2. März 2005 kein Veto gegen den demokratisch getroffenen Beschluss des Frankfurter Stadtparlaments zum Flughafenausbau einzulegen. "Wir" sind eine Initiative der Frankfurter SPD Ortsvereine Bergen-Enkheim, Fechenheim, Niederrad, Oberrad, Sachsenhausen-Ost, Sachsenhausen-West und Seckbach, sowie der JungsozialistInnen in der Frankfurter SPD, die die Unterschriftenaktion "Einspruch! Frau Roth" gestartet haben. 

Die Aktion "Einspruch! Frau Roth" wird von den Frankfurter Grünen und der FAG (Flughafenausbaugegner im Römer) unterstützt. 

Der Wortlaut der E-Mail an die Frankfurter Oberbürgermeisterin: Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, als vom Fluglärm betroffene/r Bürger/in bitte ich Sie, Ihre Blockadehaltung gegen die Einwendungen der Stadt Frankfurt zur Planfeststellung des Flughafenausbaus aufzugeben. Bereits mehrfach hat die Stadtverordnetenversammlung beschlossen, Einwendungen gegen die geplante Nordbahn zu erheben. Dies ist notwendig, damit die Stadt ihr Klagerecht gegen den Ausbau behält. Jeder dieser Beschlüsse ist durch Sie verzögert worden. Sie haben den Beschlüssen widersprochen, weil sie in ihren Augen „das Wohl der Gemeinde gefährden“, obwohl Sie selbst – aber das war vor Ihrer Wiederwahl – den Magistratsvortrag M 73/2000 mitgetragen haben, der eine Nordbahn des Flughafens ausschließt. Widersprechen Sie dem Beschluss der Sondersitzung der Stadtverordnetenversammlung am 2. März 2005, verwirkt die Stadt ihr Klagerecht. In meinen Augen handelt es sich damit um einen Missbrauch Ihres Rechtes als Oberbürgermeisterin (§61 HGO), denn Sie verhindern die fristgerechte Abgabe der Einwendungen. Ich bitte Sie eindringlich: Handeln Sie zum Wohle der Gemeinde, also für die Gesundheit und die Lebensqualität ihrer Einwohnerinnen und Einwohner. Verzichten Sie auf einen Widerspruch gegen die Beschlüsse! Name, Vorname

Freitag, Februar 18, 2005

Bummsinchen

Was ist ein Bummsinchen??? Nicht, was Sie jetzt denken. Nein, es ist auch keine angematschte Mandarine oder ne Disco-Braut. 

Bummsinchen sind im Durchschnitt 40 mm groß, selbstklebend, weiß und kosten 60 Cent. Bummsinchen sind kleine Plastik-Stopper, die Türen davor bewahren, an Klowände zu krachen. Zum Beispiel im Waldstadion auf´m Damenklo. Eine der wenigen Toiletten auf dieser Welt, wo es eindeutig von Vorteil ist, weiblich zu sein. Hab ein Bummsinchen fotografiert, weil ich dachte, es glaub mir ja eh keiner. 

Und wenn´s Bummsinchen braun ist, heißt es "Hansi". Sonntag und Montag gibt es übrigens 200 Minuten Fußball im neuen Waldstadion. Erst in der Zweiten Liga gegen den 1.FC Saarbrücken. Und Montagabend dann das Benefizturnier zu Gunsten der Flutopfer von Südostasien mit Kickers Offenbach und dem FSV Mainz 05. 

 Nach der Bekanntgabe des anstehenden Benefiz-Turniers zugunsten der Tsunami-Opfer hat Fansprechergremium der Eintracht die Idee des Benefiz-Turniers begrüßt, die Auswahl der Mannschaften aber als "unglücklich" bewertet. Insbesondere die An- und Abreise der Fangruppen der beteiligten Mannschaften wird wegen der untereinander bestehenden Rivalitäten als "schwierig" angesehen. Tja, trotz Tsunami und gutem Zweck helfen da wohl keine Bummsinchen.

Freitag, Februar 11, 2005

23

23 - Nichts ist so wie es scheint, ist ein Film um den Hacker Karl Koch und die Sage der Illuminaten. Die angeblich als geheimer Zirkel im Hintergrund auf der Welt die Fäden ziehen. Politische Morde, Kriege, das Pentagon, alles scheint in Verbindung mit der Zahl 23 und ihrer Quersumme 5 zu stehen. 23 fand ich spannend. Wie auch den Mythos um die Zahl 42 auf "Deep Thought".

Bin heute abend mit 23 Ja-Stimmen - bei 23 Wahlberechtigten - als Vorsitzende von Sachsenhausen-Ost bestätigt worden. 100 Prozent hatte ich noch nie als Wahlergebnis. Meine "politische Mama" Anita Breithaupt fand das mit einem Augenzwinkern "hochgradig unanständig". Elke hat nur gegrinst. Da wusste sie noch nicht, dass sie in Niederrad mit 21 - von 21 Wahlberechtigten - ebenso deutlich gewählt wird wie ich.