Montag, August 29, 2011

“Mein Darling heißt Horst Schneider”


Mein Darling heißt Horst Schneider
Gelungene Lesung mit Hanna Hartmann in der Weinstube

von Jan Döring (Text) und Nathalie Zies (Fotos)

Wenn Politik zum Krimi wird, kann es sich nur um eine Lesung von Hanna Hartmann handeln. Unter diesem  Pseudonym hatte sich die bekannte Frankfurter Kommunalpolitikerin Petra Tursky- Hartmann diese Tage über die Stadtgrenze gewagt,  um ihrer  Fangemeinde in der Weinstube aus ihrem  Erstlingswerk „Darling“ vorzulesen.
Bei der Lesung, die im Rahmen des Oberbürgermeisterwahlkampfes  von Jan Döring und Nathalie Zies in Kooperation mit der Weinstube  veranstaltet wurde, durfte Horst Schneider natürlich nicht fehlen. Gerne unterstützt die Kommunalpolitikerin SPD-Kandidaten, da sie mit ihrer Lesung eine andere Art der Wahlkampfwerbung betreibt und Wähler erreicht, die eher nicht über konventionelle Parteiveranstaltungen zu erreichen sind.  So wurde beispielsweise Landrat Erich Pipa im Main Kinzig Kreis nach ihrer Lesung mit über 60 Prozent wiedergewählt. „Das wollen wir auch in Offenbach für unseren Horst schaffen“, motivierten denn auch die Veranstalter Nathalie Zies und Jan Döring die anwesenden Gäste.
Das Buch entstand während des Landtagswahlkampfes 2008/2009 als Petra Tursky-Hartmann selbst für den Hessischen Landtag kandidierte. Darling ist daher ein Produkt der Eindrücke, welche sie während der rasanten Wahlkampfzeit sammelte. Bis dato dachte die Autorin, ihre Heimatstadt zu kennen, doch der Wahlkampf führte sie  zum Teil  an bizarre Orte, die nachhaltig beeindruckten. Unter diesem Gesichtspunkt ist es auch nicht verwunderlich, dass die Geschichte um Darling in Niederräder Klärwerk beginnt.
Nach dem ersten Leseblock kam der Polittalk, in welchem die Autorin aus dem Nähkästchen plauderte, wie Darling entstand, welche Eindrücke sie dabei gewann und wie sie die unzähligen Wahlkampftermine in Frankfurts Unterwelten erlebte. „Horst, welches waren  im Rahmen Deiner Wahlkampftermine Orte, an die man normalerweise nicht kommt?“, fragte die Autorin und zugleich schwärmte der OB-Kandidat von den vielen Hinterhöfen und Hoffesten, die er auf vielen Nachbarschaftstreffen erkunden durfte, und in die man von der Straße aus normalerweise keinen Einblick hat. „Da tut sich so manches Juwel auf.“

Doch nicht nur die „Unterwelten“ fanden Eingang in Darling, auch die IT-Branche und Neuen Medien, die in Frankfurt entlang der Hanauer Landstraße boomen. „Nirgendwo sonst sind so viele Tonnen Glasfaserkabel verlegt“, weiß die Autorin und berichtete ihren Zuhörern aus eigener Erfahrung von den Chancen und Risiken der neuen Medien.  Schnell kamen aus dem Publikum Fragen nach der wachsenden Bedeutung der sozialen Netzwerke  auf die Kommunalpolitik. Beispielgebend für die gelungene Integration neuer Technologien  hinsichtlich verstärkter Bürgerbeteiligung war der öffentliche Blog der Stadt Offenbach zur Maindammsanierung sowie die Möglichkeit der  Offenbacher über einen weiteren Blog konkrete Vorschläge zum Haushaltsentwurf beizutragen. Horst Schneider hat damit hinsichtlich einer modernen und transparenten Verwaltung Zeichen gesetzt  und landesweit Anerkennung gefunden.

Letztendlich kam auch die Nachbarschaftsliebe zwischen Offenbachern und Frankfurtern in kleinen Anekdoten während der Lesung immer wieder zum Tragen und es wurde bei leckeren Canapés viel gefrotzelt. Nichtsdestotrotz schienen sich auch die aus Frankfurt angereisten Gäste in der Offenbacher Weinstube sichtlich wohlzufühlen.

Sonntag, August 14, 2011

Wenn Politik zum Krimi wird

Kultur und Politik ist im Rahmen des Offenbacher Oberbürgermeisterwahlkampf​es das Motto einer Lesung des Frankfurt-Krimis “Darling” mit Hanna Hartman, alias Petra Tursky-Hartmann. Unter dem Pseudonym Hanna Hartmann hat die Frankfurter Kommunalpolitikerin im Frühjahr 2009 ihren ersten Roman “Darling” veröffentlicht – eine unsentimentale Reise durch Frankfurts Unterwelt.

Ehrengast wird Oberbürgermeister Horst Schneider (SPD) sein und in die Lesung, soviel sei verraten, eingebunden werden.

An dieser Stelle wird die Autorin auch Einblicke in die Entstehung des Romans geben und wie sehr er am Rande der Geschichte mit Politik und der eigenen Vita zu tun hat.

Die Autorin: Petra Tursky-Hartmann wurde 1960 in Bad Kreuznach geboren. Nach dem Studium der Publizistik, Soziologie und Ethnologie war sie zwölf Jahre als Flugbegleiterin bei der Deutschen Lufthansa AG tätig. Die Mutter von zwei Söhnen ist seit 2006 Parlamentarische Referentin für die SPD-Fraktion im Hessischen Landtag.

Die Autorin lebt in Frankfurt -Sachsenhausen und kennt ihre Stadt und ihre absonderlichen Seiten sehr genau.

„Darling“ ist ein Buch, das viel Kälte spüren lässt. Hanna Hartmanns Debüt führt durch ein abseitiges und fremdartiges Frankfurt. Auch, wenn die Geschichte fiktiv, gibt sie dennoch Einblicke in Orte, die die Autorin vor allem während des Landtagswahlkampfes 2008, gesehen und erlebt hat.

Veranstalter der Lesung sind Jan Döring (SPD Offenbach) und Nathalie Zies (SPD Main-Kinzig) in Kooperation mit der Weinstube Offenbach. Beide kennen als langjährige SPD- Mitglieder die Autorin persönlich und engagieren sich für die Wiederwahl Horst Schneiders zum Oberbürgermeister. Der Inhaber der Weinstube Azimet Avci wird für die Gäste zur Begrüßung einen besonderen Empfang bereiten.

Die Lesung beginnt am Montag, 29. August um 17.00 Uhr in der Weinstube Offenbach, Taunusstraße 19, der Eintritt ist frei. Telefon: (069) 88 42 56, http://www.die-weinstube.eu.