Donnerstag, September 29, 2016

2. BdP-Academy: Das beste Schutzprogramm ist immer noch „Brain 2.0“



Das beste Schutzprogramm ist immer noch „Brain 2.0“

Ende Oktober hatte die Landesgruppe Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland Marko Rogge, Leiter Forensik & Investigations Lab" der Phalanx-IT GmbH aus Heilbronn zur 2. BdP-Academy „Der Täter in meinem Smartphone“ in die Frankfurt School of Finance & Management eingeladen. Auf die Frage, wie man sich wirksam schützen könne, stehe für ihn das Programm „Brain 2.0“ an oberster Stelle: „Solange Sie sich unterwegs in offene WLANs einloggen, ohne Rückfrage beim Absender Attachments von Mails oder SMS öffnen oder gar am Store vorbei Apps installieren, nur weil sie kostenlos sind, sind die besten Schutzprogramme wirkungslos.“ 


Es mache auch Sinn, bei einer App hinzuschauen, welche Rechte sie sich auf dem Smartphone nehme. Auf welche Programme und Messenger man verzichten könne, sei leider eine individuelle Gratwanderung, so der Experte für mobile Forensik, der Mitarbeiter von Geheimdiensten, Strafverfolgungs- und Ermittlungsbehörden, Zoll und Steuerfahndungseinheiten trainiert. Sein Ziel sei, die Teilnehmer zu sensibilisieren, „wie Sie sich selbst am besten schützen können“ – was ihm rundum gelang.

Dienstag, September 20, 2016

Knapp, kompakt, keine Werbeaussagen und einen Ansprechpartner

Besuch der BdP-Landesgruppe bei der Rhein-Main-Redaktion der F.A.Z.



Text: Petra Tursky-Hartmann, medical airport service GmbH und Nils Repke, Oppenhoff & Partner Rechtsanwälte - Fotos: Ralf Werner


Am 20. September waren die BdP-Landesgruppe Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland und die Fachgruppe Wirtschafts- und Finanzkommunikation des BdP bei der Rhein-Main-Redaktion derFrankfurter Allgemeinen Zeitung in Frankfurt zu Gast. Herausgeber Werner D’Inka, Ressortleiter Dr. Matthias Alexander sowie Manfred Köhler, stellvertretender Ressortleiter, diskutierten mit knapp 80 Mitgliedern.  Werner D’Inka, seit 2005 einer der Mitherausgeber der F.A.Z. und zuständig für die Rhein-Main-Zeitung, berichtete, dass sich das Geschäftsmodell von Zeitungen durch das Internet dramatisch verändert habe. Die Frage „Wie kann man Qualitätsjournalismus refinanzieren?“ habe die F.A.Z. dahingehend beantwortet, dass weite Teile der Online-Ausgabe wie die FAZ-App „Der Tag“ ab dem 6. Oktober kostenpflichtig werden.

Dr. Matthias Alexander, seit 2007 Ressortleiter des F.A.Z.-Regionalteils, beschrieb die Folgen, dass sich einzelne Artikel über die Verbreitung durch soziale Medien („es stand doch in Facebook“) zunehmend von der ursprünglichen Marke F.A.Z. lösen würden. Durch Facebook und die Algorithmen lese man zunehmend, was einen persönlich interessiert; unabhängig von einem bestimmten Medium. Manfred Köhler, stellvertretender Ressortleiter der Rhein-Main-Zeitung und Leiter der regionalen Wirtschaftsredaktion, sieht in der neuen Verzahnung mit Live-Formaten wie den „Frankfurter Allgemeinen Bürgergesprächen“ eine attraktive Möglichkeit zur Leserbindung, die in der Region auf hohes Interesse treffe. Auf die Frage, was die Journalisten der F.A.Z. heutzutage von Pressesprechern erwarten würden, erwiderte Alexander „die Tugenden einer guten Pressemitteilung haben sich durch die Digitalisierung nicht verändert. Also knapp, kompakt, keine Werbeaussagen und einen Ansprechpartner.“ Es lohne sich für Pressesprecher auf jeden Fall, sowohl die Online-Redaktion als auch die „Old School Boys“ anzusprechen. Allerdings, so D´Inka, finde gerade eine zweite große Umwälzung im Journalismus statt. Die sozialen Medien erlauben die „Umgehung von Journalisten“, wodurch sich die Frage nach der Glaubwürdigkeit der Quelle und der Rolle der Journalisten noch einmal neu stelle. Abgerundet wurde der Abend bei der F.A.Z. mit einem Get-Together, zu dem die F.A.Z. die BdP-Mitglieder im Nachgang eingeladen hatte.



Donnerstag, September 08, 2016

Friedrich-Ebert-Stiftung: Frankfurter Mediengespräche - Wenn Bilder sprechen

Volles Haus bei den Frankfurter Mediengesprächen "Wenn Bilder sprechen" im Spenerhaus
Am 8. September 2016 hatte die Friedrich-Ebert-Stiftung erneut zu den "Frankfurter Mediengesprächen" ins Spenerhaus des Dominikaner Klosters nach Frankfurt eingeladen. Thema des Abends war "Wenn Bilder sprechen – Moderne Kommunikation in Unternehmen, Parteien und Organisationen".

"Wenn ein Unternehmen der Öffentlichkeit etwas mitteilen will, wenn Krisenkommunikation angesagt ist, wenn eine Partei ihre Botschaften vermitteln will, dann sind die Kommunikationsexperten gefragt", begrüßte Magda Schirm, Dozentin der Friedrich-Ebert-Stiftung, ihre Gäste auf dem Podium. "Sie sind die Strategen für interne und externe Kommunikation und das Sprachrohr von Unternehmen und Organisationen. Es ist ihre Aufgabe, die Organisation in einem möglichst guten Licht darzustellen. Das passiere durch Pressemitteilungen, Events, Konferenzen, Imagebroschüren und Live-Interviews - und das passiert, indem Bilder erzeugt werden."

"Die Kommunikation ist schneller geworden. Glaubwürdigkeit wird heute nicht mehr über lange Argumentationsketten vermittelt, sondern über Bilder, Storytelling und Emotionen. Die Verantwortlichen werden gecoacht, ihre Auftritte werden exakt vorbereitet, Mimik, Gestik und Körperhaltung werden trainiert", begrüßte der SPD-Landtagsabgeordnete Michael Siebel in der Diskussionsrunde Dr. Olaf Kaltenborn (Leiter der Abteilung Medien und Kommunikation der Goethe Universität Frankfurt am Main), Gerd Uwe Mende (Geschäftsführer und stv. Pressesprecher der SPD-Landtagsfraktion Wiesbaden), Jürgen Harrer (Leiter Unternehmenskommunikation Fraport AG), Dirk Sulzmann (Leiter Standortkommunikation & Umfeldbeziehungen der Merck KGaA Darmstadt), Petra Tursky-Hartmann (Pressesprecherin medical airport service GmbH und Sprecherin der Landesgruppe der Pressesprecher Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland) sowie Markus Röck (Brandoberrat der Feuerwehr Frankfurt).

Im Fischbowl-Format hatten die Gäste dann ausgiebig Gelegenheit, mit den Kommunikationsexperten über ihre Aufgaben, deren Anforderungen an die Umsetzung, über Bilder sowie das Emotionale in der Kommunikation zu diskutieren.

Montag, September 05, 2016

Ein Nest für Kinder - 10 Jahre Terminal for Kids (TfK)

Ein Nest für Kinder

Terminal for Kids gGmbH (TfK) feiert 10-jähriges Jubiläum / Frankfurt-Sindlingen war Standort der ersten Fraport-Betriebskita „Kinder-Arche“

Vor zehn Jahren, am 5. September 2006, eröffnete der frühere Arbeitsdirektor der Fraport AG Herbert Mai in Anwesenheit der ehemaligen Frankfurter Bürgermeisterin Jutta Ebeling die erste Betreuungseinrichtung „Kinder-Arche“ der Fraport-„Enkeltochter“ Terminal for Kids gGmbH (TfK). „Fraport hatte bereits im Jahr 2005 den Grundsatz der Chancengleichheit in einer Betriebsvereinbarung festgeschrieben, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern“, erinnert sich Michael Müller, Arbeitsdirektor und Vorstandsmitglied der Fraport AG, an die Anfänge. Die „Kinder-Arche“ startete damals mit zwölf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für Kinder im Alter von acht Wochen bis drei Jahren für die Beschäftigten der Fraport AG, der Deutschen Lufthansa, Sanofi Deutschland und Infraserv Höchst und hatte montags bis freitags zwischen 7 und 18 Uhr geöffnet. Neben einer professionellen pädagogischen Betreuung konnten die Eltern für ihre Kinder eine Erziehung in den Sprachen Deutsch oder Englisch wählen. Täglich frisch aus Bio-Produkten zubereitete Mahlzeiten optimierten das attraktive Angebot.

© Fraport AG: 10 Jahre Terminal for Kids: Am 5. September 2006 eröffneten der ehemalige Arbeitsdirektor der Fraport AG Herbert Mai und die frühere Frankfurter Bürgermeisterin Jutta Ebeling die erste Betreuungseinrichtung „Kinder-Arche“ in Frankfurt-Sindlingen.
Seit der Eröffnung der „Kinder-Arche“ im Jahr 2006 betreibt die TfK, ein Unternehmen der Fraport-Tochter medical airport service GmbH, als einer der großen privaten Träger von Betreuungseinrichtungen in Hessen heute elf betriebliche und öffentliche Kinderbetreuungseinrichtungen. 240 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen für eine liebevolle, altersadäquate und kindgerechte Betreuung der 765 Kita- und Krippenkinder. „Wir garantieren in allen unseren Einrichtungen eine durchgehend hohe Betreuungsqualität“, betont Udo Sicker, Geschäftsführer der medical airport service GmbH.

Auf die im Jahr 2006 in Frankfurt-Sindlingen eröffnete „KinderArche“ (heute ein Neubau mit 118 Plätzen) folgten 2010 das „SpaceShip“ in Wiesbaden (118 Plätze), 2012 das „SquairShip“ am Flughafen Frankfurt (40 Plätze) und der „MärchenExpress“ in Karben (45 Plätze). Im Jahr 2013 kamen das „SailingShip“ in Schaafheim (125 Plätze) und der „SkyTrain“ in Bad Schwalbach (40 Plätze), 2014 der „FlyingCarpet“ in Wiesbaden (90 Plätze) und 2015 die „SternSchnuppe“ in Frankfurt-Sindlingen (40 Plätze) hinzu. Im Jubiläumsjahr 2016 wurden das „GhostShip“ in Bonn-Beuel (35 Plätze) und die beiden Kelsterbacher Einrichtungen „KinderTandem“ (74 Plätze) und „FlyingVilla“ (40 Plätze) in Betrieb genommen.

2015 wurden die denkmalgeschützten Räume der „Kinder-Arche“ zur modernen Betriebskita „SternSchnuppe“ umgebaut. Bärbel Völker, kaufmännische Leiterin der TfK, freut sich, dass sie gemeinsam mit der medical airport service GmbH diese Herausforderung angenommen hat. „Die Kinder zeigen einem jeden Tag aufs Neue, dass sich die Arbeit gelohnt hat.“ Im Gebäude auf dem 6.000 Quadratmeter großen Gelände des ehemaligen evangelischen Gemeindezentrums „Arche“ ist auch die Ad-hoc-Betreuung „Fluggi-Land“ der medical airport service GmbH untergebracht.

Investition in Kinderbetreuung ist eine gut angelegte Investition in die Zukunft. Laut einer Umfrage des Industrie- und Handelskammertags unterstützt bereits jedes zweite Unternehmen seine Beschäftigten bei der Kinderbetreuung, vor neun Jahren war es nur ein Viertel. „Als wir die erste Kinderbetreuung aufgebaut haben, mussten wir uns noch für die Kosten rechtfertigen“, erinnert sich Michael Müller, Arbeitsdirektor der Fraport AG, „heute müssen sich die Unternehmen rechtfertigen, die nicht in entsprechende Betreuungsangebote investieren.“ Studien belegen, dass sich familienfreundliche Maßnahmen auszahlen, da sie die Zufriedenheit der Belegschaft steigern sowie die Bindung ans Unternehmen stärken.