Sonntag, Dezember 31, 2017

Totengräbers Tochter - Rezensionen auf Amazon (2017)



Der Tote im Golfbag (22. November 2017)

Krimis, die in Frankfurt spielen, muss ich lesen…
Beschreibung des Buches: Die Autorin Hanna Hartmann hat bereits mit „Tod im Licht der Luminale“ und „Darling“ zwei Frankfurt Krimis veröffentlicht. „Totengräbers Tochter“ ist 2017 als Taschenbuch mit 201 Seiten im Societäts-Verlag erschienen. Auf dem Titelbhttps://www.amazon.de/gp/vine/reviewild sieht man eine Abflugtafel (es handelt sich hier nicht um die große Abflugtafel am Frankfurter Flughafen, diese ist nämlich aktuell noch die einzige mechanische Tafel, die im Einsatz ist).
Kurze Zusammenfassung: Am Frankfurter Flughafen wird in einem Golfbag die Leiche eines Mannes gefunden. Zwischen Flughafengegnern und im Gewühl von gestrandeten Passagieren, die wegen eines Gewitters am Boden bleiben müssen, finden die Ermittlungen statt.
Mein Leseeindruck: Der Krimi beginnt vielversprechend: die Leiche in der Golftasche, die Montagsdemo am Frankfurter Flughafen und ein Gewitter - dies alles als Auftakt finde ich sehr gelungen. Doch dann flacht der Krimi nach meinem Geschmack ab.Auch wenn in diesem Frankfurt Krimi viele mir bekannte Örtlichkeiten genannt werden, so spielen sie doch eher eine untergeordnete Rolle und wirken oftmals nur aneinandergereiht (z.B. Haltestellen). Weitere Beschreibungen von Schauplätzen finden kaum statt, da dieser Krimi auf das gesprochene Wort setzt, was ich mag.Die Handlungen werden wechselweise aus Sicht des Täters (KEIN SPOILER: der dem Leser schon zu Beginn bekannt ist) und aus Sicht der ermittelnden Kommissarin Edith beschrieben. So ist man als Leser mitten im Geschehen.Das Ende kommt sehr plötzlich und lässt mich etwas ratlos zurück. Irgendwie hätte man aus dem vielversprechenden Anfang mehr machen können…
Fazit: Ein kurzweiliger Krimi mit ein wenig Lokalkolorit, der leider am Ende schwächelt.

Lustvolles Lesevergnügen mit Totengräbers Tochter (9. August 2017)

Herrlich spannend und flott kommt Hanna Hartmanns dritter Krimi daher. Ein sommerliches Lesevergnügen dies besonders für jene, die wie ich in Sachsenhausen wohnen und die örtlichen Gegebenheiten sowie das menschliche Beziehungsgeflecht rund um den Frankfurter Flughafenstreit kennen. Wundervoll wie die Autorin die "indirekte" Hauptperson (siehe Titel : "Totengräbers Tochter") beschreibt. Erfrischend, mit wieviel Witz, Ironie, gelegentlich auch einem Schuss Sarkasmus sie deren Gefühlswelt, ihr äußeres Erscheinungsbild , ihr Verhalten und ihre Redeweise auf die Schippe nimmt. Aber nicht nur sie, sondern auch manch andere handelnde Personen bekommen ihr Fett weg. Weitere gehässige, untereinander zerstrittene Fluglärmgegner, die der angeblich "gerechten" Sache wegen vor keiner menschlichen Verletzung zurückschrecken, geltungsbedürftige Journalisten, die Respekt und Anstand anderen gegenüber vermissen lassen nur um ihre Story zu landen. Auch die Kommissarin zeigt sich eher müde und hilflos als tatkräftig und begeistert! Der eigentlich sympathische ist der Mörder, der sich zu Verantwortung , Moral und Reue bekennt und dem nur Genüge tun kann, indem er "über Leichen" geht. Toll, mal ein Krimi der anderen Art! Flüssig, rasant und ehrlich geschrieben. Ich werde ihn weiterempfehlen! 5 Sterne von mir.

Rasant und viele Dejavus (9. August 2017)

Wenn Politik zum Krimi wird - unter diesem Motto stehen alle Bücher der Lokalautorin Hanna Hartmann. Dem bleibt sie auch in ihrem dritten und in meinen Augen besten Krimi um die Kommissarin Edith Tannhäuser treu. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind wie so häufig rein zufällig und haben rein gar nichts mit realen Fakepersonen bei Facebook zu tun (deren Profile heute übrigens alle gelöscht sind)... Ein Schelm, der da Böses denkt, betrachtet man die bis heute anhaltenden Montagsdemos in der Halle A und die landespolitischen Demonstrationen bei allen Parteien und ihren Parteitagen der Fluglärmgegner... Wenn man das Buch in die Hand nimmt, möchte man gar nicht mehr aufhören zu lesen. Detail- und facettenreich werden nicht nur die Protagonisten beschrieben, auch die Einblicke über die Abläufe am Frankfurter Flughafen, die Gepäckabfertigungsanlage geben fundierte Einsichten hinter die technisch hochkomplexen Abläufe und führen dazu, dass man Fraport plötzlich noch einmal mit ganz anderen Augen sieht.

Ein Stück Heimat (23. Juli 2017)

Ich sitze am Ostseestrand in einem Korb und habe mir aus Frankfurt H.Hartmanns neuesten Krimi mitgenommen.Schon auf den ersten Seiten habe ich Kopfkino als würde ich mich in meiner Heimat gerade in der S-Bahn , am Flughafen oder in Sachsenhausen Süd befinden. Der Bezug auf Flughafen App und Facebook Intrigen lässt einen die ganze Story als noch realistischer erscheinen. Außerdem bekommt wieder etwas mehr Einblick in Edith Tannäusers Seelenleben , so dass die Vorfreude auf den 4.Roman schon entfacht ist. Grüße vom Strand

Rasante Geschichte mit viel Lokalkolorit (19. Juli 2017)

Der Flughafen Frankfurt lässt niemanden kalt – man liebt die Aura der großen weiten Welt oder hasst den Fluglärm, man lebt vom Flughafen oder zähneknirschend daneben. In diesem Wirbelwind von Widersprüchen spielt der neue Roman von Hanna Hartmann, Totengräbers Tochter. Drogenkuriere, Flughafenausbaugegner, operative Mitarbeiter, die bei Gewitter den Betrieb mit aller Kraft und vielen Flüchen aufrechterhalten werden vorgestellt und plastisch geschildert. Der Leser kann sich auf eine rasante Geschichte mit viel Lokalkolorit freuen. Im Mittelpunkt der Story steht Jack, der als Drogenkurier wegen des von ihm mitverschuldeten Tod seiner Freundin aussteigen will, was natürlich ein Drogenkartell, das auf die Loyalität seiner „Mitarbeiter“ baut, nicht so einfach hinnehmen kann. So kommt es zu einem Todesfall und die Leiche bringt die Abläufe am Flughafen noch mehr durcheinander als das Gewitter und die parallel stattfindende Montagsdemo. Kommissarin Edith Tannhäuser, mehr durch Zufall an den Ort des Geschehens gespült, kämpft mit den Tücken der modernen Technik und versucht, das System Flughafen zu durchschauen, in der Hoffnung, damit der Lösung des Falles näherzukommen. Auch die Flughafenausbaugegner spielen eine wichtige Rolle, ist doch die Wortführerin – wie man es sehen will – immer zur falschen Zeit am falschen Ort und wird dadurch eher unfreiwillig in das Geschehen verwickelt, versucht es aber auch gleich, für ihre Zwecke auszunutzen.
Hanna Hartmann entwickelt ihre Geschichte mit viel Liebe zum Detail – insbesondere was die politischen Auseinandersetzungen rund um den Flughafenausbau betreffen. Das Ende ist allerdings etwas überraschend und hat etwas von Deus ex Machina, fügt sich nicht so richtig in den bisherigen Ablauf ein. Auch die Figur des Jack bleibt etwas blass, so richtig nimmt man ihm die Seelenqualen über den Tod seiner Freundin nicht ab. Der Geschichte hätte es auch gut getan, etwas weniger Kenntnisse über den Flughafen spazieren zu führen, einige Dialoge werden so doch etwas hölzern. Trotz dieser kleinen „Mängel“ ist Totengräbers Tochter eine vergnügliche und spannende Urlaubslektüre und wird alle freuen, die schon immer mehr über den Flughafen wissen wollten und diejenigen ärgern, die sich schon immer über den Flughafen aufregen wollten.

Lesenswert (14. Juli 2017)

Hanna Hartmann führt uns in ihrem spannenden, kurzweiligen, dritten Frankfurtkrimi rasant durch die schnelllebige Zeit. Zeigt, wie schnell man zum Gespött wird, wie schnell Wut in Hass umschlägt, wie schnell Arbeit zum Lebensersatz wird und auch wie schnell man zum Mörder werden kann. Wir folgen ihr ins Wasser des Stadionbads, steigen mit ihr in die Luft mit einer 747, durchwandern unter der Erde die Labyrinthe des Flughafens und geraten am Ende ins Feuer der Waffen der Zukunft. Hartmann springt zum dritten Mal vom 10-Meter-Turm nicht so elegant wie bei ihrem Erstling „Darling“, aber allemal lesenswert.

Ein Buch wie der Frankfurter Flughafen (13. Juli 2017)

Rasant, sprachlich oft drastisch, mit hoher Ereignisdichte, und immer wieder kann einem fast schwindelig werden, weil verschiedene Welten so ungebremst aufeinanderprallen. Ein Krimi, der wirkt, als sei er inmitten der Hektik des Frankfurter Flughafens geschrieben, oder in der überfüllten S-Bahn dort hin - vielleicht wurde er das auch, zumindest teilweise.
Was zunächst vielleicht zu plakativ wirkt, was zum Teil fast schon wirkt, als hätte die Bildzeitung es formuliert - etwa Sätze wie "Die aufgespritzten Lippen der Mops-Besitzerin bebten. Ruckartig zog sie den erschrocken aufjaulenden Hund in ihre von champagnerfarbenem Seidenchiffon umflossenen Oberame" - bekommt eine zweite Bedeutungsebene, wenn man berücksichtigt, dass die Welt des Flughafens tatsächlich so ist - bunt, anstrengend, krass, Melting Pot eben, wo unterschiedlichste, teils extreme Menschen aufeinandertreffen.
Internationale Kriminalität geschieht parallel zu den Belangen provinzieller, naiver oder auch nur vollkommen selbstbezogener Menschen, sei es dass sie in den Urlaub fliegen, oder gegen Fluglärm protestieren, und meist nicht einmal ansatzweise mitbekommen, was sich um sie herum ansonsten abspielt. Auf der einen Seite ist da etwa die egozentrische Piefigkeit einiger in Vereinen und Bürgerinitiativen engagierten Bewohner der sehr kleinen Großstadt Frankfurt, die dankenswerterweise der Globalisierung trotzen - aber für das Ziel, ihre heile, von Jägerzaun umstellte kleine Welt zu erhalten, durchaus rücksichtslos und verbissen kämpfen. Und sich in diesem Punkt gar nicht mal so sehr unterscheiden von den international agierenden, kriminellen oder auch juristisch gesehen nicht kriminellen Geschäftsleuten, für die Frankfurt nur ein Drehkreuz ist und die für ihr Ziel - Profit - skrupellos agieren. Die Autorin widmet sich einiger dieser Flughafen-Parallelwelten, und natürlich kommt es zu Kollisionen, mit mehr als nur einem Toten - mehr soll hier nicht verraten werden.
Die Story wirkt an einigen Stellen extrem fiktional, reißerisch fast. Andererseits, wenn man auch nur am Rande Berichte über Kriminalität und andere Vorfälle am größten europäischen Flughafen verfolgt, ist sie wahrscheinlich völlig realitätsnah.
Extra-Feature: Kennerinnen und Kennern der Frankfurter Lokalpolitik rund um das Thema Flughafen und Fluglärm wird an so einigen Stellen ein zusätzliches Insider-Schmunzeln entlockt werden.

lokal interessanter Krimi für Menschen, die sich in der Rhein-Main-Region auskennen (12. Juli 2017)

Hier werden Fakten in einem wirklich spannenden Krimi verarbeitet, die sich so zugetragen haben. Natürlich kommen hier auch Personen zum Tragen, die hier ihre unsauberen Geschäfte machen und dann ganz plötzlich anderen Menschen gegenüberstehen, die stark politisch motiviert sind und wenn man einmal sich die Berichte im Fernsehen und Radio vor Augen führt, merkt man plötzlich, es ist nicht alles eine Fiktion, sondern viele ganze wahre Begebenheiten. Alles in allem sehr spannend und unterhaltsam. Man könnte aus der Geschichte sogar einen interesanten Film herstellen mit Frankfurt-Bezug. Ich finde das Buch empfehlenswert

Starker Anfang, schwaches Ende... (7. Juli 2017)

Die Kommissarin Edith Tannhäuser ermittelt in einem Mordfall am Flughafen Frankfurt. Sie ist zufällig vor Ort am Flughafen, als dort eine Leiche aufgefunden wird in einer Golftasche! Auch Jack, der Mörder, der in den Drogenschmuggel verwickelt ist, befindet sich noch am Flughafen. Nun beginnt für ihn ein Lauf gegen die Zeit, denn er wurde von einer Zeugin mit der Golftasche gesehen! Dazu ist Jack die "Organisation" hinter dem Drogenschmuggel auf den Fersen! Im Grunde dreht sich in dem Krimi alles um den Flughafen Frankfurt. Neben dem Mord, gibt es noch kriminelle Organisationen, Aufruhr durch Fluglärmgegner, Chaos durch das Gewitter!
Die Handlung wird in 50 kurzen Kapiteln aus der Sicht von verschiedenen Personen erzählt. Die kurzen Kapitel und der Wechsel der Perspektiven steigern den Lesefluss und tragen zu der hektischen Flughafenatmosphäre bei. Die Handlungsstränge der einzelnen Personen, über die wir -dank der separaten Charaktereinführung- einige Details aus Ihrem Denken und ihrer Vergangenheit erfahren, werden im Laufe der Geschichte miteinander verbunden. Ich muss leider sagen, dass mir keine der Personen sympathisch waren, höchstens Ediths Sekträterin, Silke. Von der Kommissarin selbst war ich enttäuscht, sie hatte weder Elan noch Biss und war eigentlich nur mit Ihrer schlechten Laune und Kopfschmerzen aufgefallen. Allgemein waren die Personen irgendwie hasserfüllt und wütend, das machte sogar das Lesen an manchen Stellen unangenehm.
Zu Beginn hat das Buch eine starke Handlung: temporeich, mit Untergangsstimmung, am Flughafen herrscht Chaos durch das Gewitter, die einzelnen Stränge kommen zusammen und verleihen Spannung! Leider gibt es ab der Mitte des Buches einen Spannungsbruch und es wird zäh, bis in den letzen paar Kapiteln alles schnell und absurd zum Ende kommt. Die Auflösung war für mich nicht ganz nachvollziehbar und ohne richtige Spannungsaufbereitung. Bin mit einem leichten Gefühl von "Was war das jetzt?" zurück geblieben.
Es ist wirklich schade, dass das Buch den guten Fahrtwind von dem Beginn nicht nutzen konnte und dann an Spannung und Logik verliert!
Ich vergebe trotzdem 3 Sterne, weil der Anfang wirklich sehr vielversprechend war!

Donnerstag, Dezember 21, 2017

Einladung: Lesung am Orange Beach am 28.12.2017


Hanna Hartmann und Olaf Gries
EINLADUNG ZUR LESUNG AM ORANGE BEACH
„TOTENGRÄBERS TOCHTER“
EINTRITT FREI – SPENDEN ERWÜNSCHT
28. Dezember 2017, ab 16:30 Uhr, 
Gutleutstraße 391, 60327 Frankfurt am Main 
www.orangebeach-frankfurt.de

Zwischen den Jahren, nach dem Umtauschrausch, Lust auf ein Feierabendbier und Kultur? Dann seid ihr am 28. Dezember an Frankfurts zweitschönster Trinkhalle genau richtig. Alle Spenden an diesem Abend gehen an die "Pentecost Nursery School" in Jalanbang Village, Kombo Central District in Gambia. Hier spendet der Chef vom Orange Beach Olaf Gries auch 2018 wieder sein gesamtes Trinkgeld für neues Schulmaterial. Kommt vorbei!!!


Der dritte Frankfurt-Krimi von Hanna Hartmann spielt am Frankfurter Flughafen. Dort dreht sich alles um Jack, der tief in den internationalen Kokainhandel verstrickt ist. Doch er kommt über den Tod seiner Freundin Rena nicht hinweg. Deshalb will er aus dem Drogengeschäft aussteigen. Doch dann stehen ihm nicht nur seine Auftraggeber, sondern auch grimmig entschlossene Fluglärmgegner von den Montagsdemos im Wege. Als ein heftiges Gewitter den Flughafen lahmlegt, finden Zollbeamten in der Ankunftshalle eine Leiche.


FRAporträt Petra Tursky-Hartmann - Tatort Frankfurter Flughafen


Tatort Frankfurter Flughafen: Grausiger Fund

von Angela Reinacher, UKM-IK/Fotos: am

300 Termine in sechs Monaten, um die 20 inspirierenden Orte – Als frühere Politikerin ist Petra Tursky-Hartmann (medical airport service GmbH) viel in der Mainmetropole herum gekommen. Unzählige Eindrücke, die nur darauf gewartet haben, von der Hobby-Schriftstellerin niedergeschrieben und mit ihrer Fantasie verknüpft zu werden. Ergebnis: Im Juni ist bereits das dritte Buch der Krimi-Autorin, „Totengräbers Tochter“, erschienen. Hauptberuflich ist Tursky-Hartmann seit 2014 bei der Fraport-Tochter medical airport service GmbH für Öffentlichkeitsarbeit und Public Relations zuständig. „Der Flughafen hat mich schon immer fasziniert“, sagt die 57-Jährige, deren berufliche Karriere 1980 als Stewardess begann. Schon damals entdeckte sie ihre Leidenschaft fürs Schreiben: Für die Mitarbeiterzeitung der Lufthansa verfasste sie Reisereportagen; „Tipps von der Strecke“ hieß die Rubrik.

Alle ihre Bücher spielen im Rhein-Main-Gebiet und an Orten, an denen sie selbst schon war. „Mir ist wichtig, dass es Orte sind, die mich auf irgendeine Art und Weise inspiriert haben“, so die Autorin, die in Mainz neben dem Job Publizistik studiert hat und ihre Geschichten unter „Hanna Hartmann“ veröffentlicht. Hanna ist abgeleitet von ihrem zweiten Vornamen Hannelore.

Heimatfilm im Kopf

Nicht nur bei der Arbeit, auch in ihrem aktuellen Werk dreht sich alles um den Flughafen. Edith Tannhäuser, die Protagonistin aller drei Krimis, ist eine taffe Kommissarin, die im Rhein-Main-Gebiet ermittelt. Ihr jüngster Fall führt sie an unseren Airport – in der Ankunftshalle wird eine Leiche entdeckt. „Die Protagonistin ist zwar fiktiv, hat aber vieler meiner Spleens und Macken mitbekommen“, lacht die Autorin. Das Gefühl, das sie beim Schreiben hat, sei wie ein Heimatfilm über Frankfurt im Kopf. Die Geschichte drumherum: ein Puzzle, zusammengesetzt aus persönlichen Eindrücken und ihrer Fantasie. „Ausschnitte von Unterhaltungen mit Freunden, die gut zu meiner Geschichte passen, notiere ich mir“, verrät die Sachsenhausenerin. Sie verleihen ihren Krimis eine persönliche Note. Überhaupt seien ihre Freunde immer Inspirationsquelle und gute Kritiker zugleich. „Deshalb haben meine Bücher auch viel mit Beziehungen zu tun.“

Das aktuelle Buch hat eine Auflage von 2.500 Exemplaren. In Lesungen und auf der Frankfurter Buchmesse am Stand des Societäts-Verlags stellte sie es vor. Erstaunlich: In ihrer Freizeit liest Tursky-Hartmann so gut wie nie Krimis. Stattdessen informiert sie sich in Zeitungen, was in der Welt geschieht. Einen persönlichen Bezug zum Genre findet sie dann aber doch: Sie schaut für ihr Leben gern die Kultreihe „Tatort“.

Interesse geweckt? „Totengräbers Tochter“ ist unter der ISBN 978-3955422189 erschienen.

Mittwoch, Dezember 20, 2017

BILD-Stammtisch auf dem Weihnachtsmarkt

Cooles Trio: Krimi-Autorin Petra Tursky-Hartmann, Grimme-Preisträger Peter Zingler und LKA-Präsidentin Sabine Thurau (v. l.) 
Foto: Vincenzo Mancuso


Sonntag, Dezember 10, 2017

Die Frankfurter Paulskirche am "Tag der Menschenrechte"


„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.“ (Artikel 1 der UN-Menschenrechtserklärung)

Am 10. Dezember 2017 war die Frankfurter Paulskirche zum Jahrestag der Erklärung in blaues Licht getaucht. Blau ist die Farbe der Vereinten Nationen. Die Paulskirche setzte damit als einziges Bauwerk in Deutschland ein Zeichen für Menschenrechte, Menschlichkeit, für Frieden und Solidarität.




Sonntag, Dezember 03, 2017

6. Salon Schaub - "Die Liebe zum Detail“ – Mode-Oscar der Branche für Gabi Hennig

2016 wurde die Designerin Gabriele Hennig mit dem „Maßschneider Award Damen“ für ihr Siegermodell ausgezeichnet. Das für den Wettbewerb eingereichte Abendkleid zeugt von höchster Handwerkskunst. Die Meisterin des Damen-Maßschneider-Handwerks weiß, wie man edle Stoffe in Szene setzt und passgenau verarbeitet. Denn alles, was möglich ist, näht sie mit der Hand. Sie versteht sich nicht als Designerin, sondern als jemand, der sein Handwerk liebt. Über diese Leidenschaft wird sie uns  am 27. Januar 2018 im 6. Salon Schaub berichten.


Gabriele Hennig (* 1950) hat die Liebe zur Mode von ihrer Mutter geerbt. Nach der Gesellenzeit studierte sie fünf Semester in Frankfurt am „Institut für Modeschaffen“. Ihr Wissen und ihre Erfahrung gibt die Damen-Maßschneider-Meisterin mit Hingabe an den Nachwuchs weiter. Seit 1978 bildet sie aus, 60 Auszubildende haben in ihrem Atelier im Frankfurter Westend bereits den Handwerksberuf erlernt. Inspiriert wird sie u. a. vom Modedesigner Emanuel Ungaro, dessen Kollektionsbuch 2018 sie zum Salon Schaub mitbringt. Eine Spezialität von Hennig sind handgefertigte Knöpfe, die sie individuell auf Wunsch anfertigt.

Dienstag, November 07, 2017

"Hesse ist, wer Hesse sein will" Georg August Zinn


vhu - Gewinner der Hessen Champions 2017 - Wiesbaden Kurhaus


Donnerstag, November 02, 2017

BdP-Werkstattbesuch bei der McCann Worldgroup in Frankfurt

















„Es liegt in unserer DNA, neue Technologien zu nutzen“

Text: Petra Tursky-Hartmann/Jérôme Cholet

Anfang November diskutierte die Landesgruppe Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland mit Jérôme Cholet, PR & Communications Director McCann Worldgroup, über Potenziale der Digitalisierung für Marketing und PR. Er forderte die Kollegen dazu auf, das „persönliche Befremden“ abzulegen. McCann Worldgroup und seine drei Agenturen verbinden kreative Ideen mit technologischem Know-How, um digitale Marketingerlebnisse zu schaffen. Für Boehringer Ingelheim habe man z. B. City Light Poster an Bahnhöfen mit einem „Cold Detector“ ausgestattet, der auf Husten- und Schnupfengeräusche reagiert. „Das Plakat wünscht den Reisenden beim Niesen spontan „Gesundheit!“ und empfiehlt ein passendes Medikament in der nahegelegenen Bahnhofsapotheke“, erklärte Cholet. „Die Digitalisierung bietet viele Chancen, wenn sie auf die Menschen ausgerichtet ist und fallspezifisch eingesetzt wird.“ Weitere Beispiele konnten die Teilnehmer beim anschließenden Werkstattbesuch mit Virtual Reality-Technologien selbst ausprobieren.

Mittwoch, Oktober 25, 2017

BdP-Redaktionsbesuch beim Journal Frankfurt

„Wie tickt Frankfurt?“

Ende Oktober war die Landesgruppe Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland zum Redaktionsbesuch beim „Journal Frankfurt“ eingeladen. Die im Rhein-Main Gebiet beliebte Publikation, die einen ihrer Ursprünge im linken „Pflasterstrand“ hat, zählt zu den auflagenstärksten Stadtmagazinen Deutschlands. „Die Auflage stagniert seit einigen Jahren, die Onlinezahlen steigen aber. Deshalb werden wir von 2018 an nur noch monatlich, aber für Abonnenten mit einer kostenfreien App erscheinen“, berichtete Chefredakteur Nils Bremer, der für eine heterogene Klientel von 68ern, urbanen Hipstern und Studenten schreibt. „Am besten verkauften sich vor 15 bis 20 Jahren noch Geschichten über Swingerclubs oder Tantramassagen – die Zeit ist vorbei, heute stehen Reportagen über Stadtteile vorne in den Verkaufscharts“. Stolz ist er, wenn Künstler wie Doug Aitkin, Ulay oder Tobias Rehberger das Cover des Magazins gestalten. „Jetzt warten wir alle sehr gespannt auf das Cover, das uns Jil Sander zu ihrer Ausstellung im MAK zugesagt hat“, so Bremer.

Schwanheimer-Goldsteiner Zeitung: SPD Krimi-Lesung: Klasse!



Samstag, Oktober 14, 2017

Lesung "Totengräbers Tochter" in Goldstein


Einladung zur Lesung "Totengräbers Tochter" taucht in Goldstein auf!

Der Sommer ist vorbei - es macht wieder Spaß, drinnen im Rund zu sitzen und Geschichten zu hören. Und die SPD Schwanheim/Goldstein bietet sie wieder an, so eine Runde: Die bekannte Sachsenhäuser Autorin Hanna Hartmann hat ihr 3.Buch geschrieben, "Totengräbers Tochter". Dieses Mal ist weitestgehend der Frankfurter Flughafen Schauplatz von Schmuggel, Verrat und Totschlag, es geht um böse Buben mit und ohne Gewissen und wildest entschlossene Fluglärmgegnerinnen..... Also wieder einer der typischen Hartmann-Krimis, die sich ja stets durch penibel recherchierte Hintergrundinformationen auszeichnen!

Wenn Schnecken Kleister schlecken
Auf Einladung der SPD Schwanheim/Goldstein wird Hanna Hartmann zur Autorenlesung, am Samstag, den 21.Oktober um 16.00 Uhr ins Jugendhaus Goldstein (Straßburger Straße 1) kommen. Alle sind herzlich dazu eingeladen, wie immer ist auch dieses Mal das Zuhören kostenlos! (Marion Weil-Döpel)

Donnerstag, Oktober 05, 2017

Totengräbers Tochter


Edith Tannhäusers dritter Fall am Drehkreuz Frankfurt-Airport

Jack arbeitet am Airport und ist tief in den internationalen Drogenhandel verstrickt. Doch er kommt über den Tod seiner Freundin Rena nicht hinweg. Als er aus dem Geschäft mit Kokain aussteigen will, stehen ihm nicht nur seine Auftraggeber, sondern auch grimmig entschlossene Fluglärmgegner von den Montagsdemos im Wege.
Als ein heftiges Gewitter den Flughafen lahmlegt und die Zollbeamten in der Ankunftshalle eine Leiche finden, beginnt Kommissarin Tannhäuser zu ermitteln. Im dritten Frankfurt-Krimi von Hanna Hartmann dreht sich diesmal alles um den Frankfurter Flughafen.

Totengräbers TochterFrankfurt-Krimi

Printausgabe

Preis:12,80 €
Format:
Broschur, 208 Seiten
ISBN:978-3-95542-218-9

Veröffentlichungsdatum: Juni 2017

Auflage: 1. Auflage

Sprache: Deutsch

SPD ++: Die Digitalisierung der Parteistrukturen ist eine Machtfrage


Petra Tursky-Hartmann war von 1997 bis 
1999 und von 2002 bis 2008 Vorsitzende 
des Virtuellen Ortsvereins der SPD. 
© Ralf Werner

Die SPD soll mehr digitale Beteiligungsmöglichkeiten für ihre Mitglieder schaffen. So fordert es die Initiative „SPD ++“. Dabei ist bereits heute vieles möglich. „Es hakt eher bei der praktischen Umsetzung“, sagt die frühere Vorsitzende des „Virtuellen Ortsvereins“, Petra Tursky-Hartmann im Interview mit dem Vorwärts.


Von Kai Döring (05.10.2017)

Vorwärts.de: Die Initiative „SPD ++“ sagt, die Partei brauche einen neuen Ansatz, um ihre Mitglieder einzubeziehen. Sehen Sie das auch so?

Ohne Wenn und Aber ja! Und die Digitalisierung, die bei SPD ++ im Mittelpunkt steht, ist das Megathema, das uns als Partei beschäftigen muss.

Vorwärts.de: SPD ++ will Themenforen etablieren, die online organisiert sind und deren Mitglieder Antrags- und Rederecht auf dem Bundesparteitag haben. Ist das der richtige Ansatz?

Ja. Genau genommen gibt es das allerdings alles schon. Der Virtuelle Ortsverein (VOV) hat schon in den 90er Jahren über E-Mail-Listen online über verschiedene Themen diskutiert. Über die „InterPol“-Liste etwa haben wir über Internet und Politik debattiert. Im Vergleich zu heute mit Facebook, Twitter und Chatprogrammen ist das alles Steinzeit, aber für die damalige Zeit waren wir so etwas wie die digitale Avantgarde der SPD. Die Themen waren denen von heute übrigens sehr ähnlich.

Vorwärts.de: Was ist dann überhaupt der Unterschied zwischen dem Virtuellen Ortsverein und den Vorschlägen von SPD ++?

Der Virtuelle Ortsverein wollte in den 90er die Meinungs- und Willensbildung innerhalb der Partei im Internet vorantreiben – ganz so, wie es die Leute von SPD ++ nun offenbar auch vorhaben. Die Lage ist heute aber eine ganz andere als in den 90er Jahren. Damals galten alle, die etwas mit Computern gemacht haben, eher als Nerds. Heute ist der Computer aus der Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Deshalb finde ich es gut, dass endlich wieder ein Vorstoß unternommen wird, das Thema Digitalisierung in der SPD voranzutreiben. Wir waren vor 20 Jahren Pioniere, die Macher von SPD ++ sind es mit den aktuellen technischen Möglichkeiten heute.

Vorwärts.de: Wenn Sie damals mit dem VOV schon ähnliche Anliegen vertreten haben: Warum ist die SPD in Sachen Beteiligung über das Internet heute nicht schon weiter?

Das ist eine gute Frage! Viele Rechte gibt es ja bereits, zumindest auf dem Papier. Der Bundesparteitag in Bochum hat bereits 2003 beschlossen, dass Anträge, die digital verabschiedet werden, beim Parteivorstand zur Beratung auf dem Parteitag eingereicht werden können. Sie müssen also schon jetzt nicht den Weg über die Ortsvereine nehmen. Es hakt eher bei der praktischen Umsetzung.


Vorwärts.de: Nutzt die SPD die Möglichkeiten, die das Internet bietet, zu wenig?

Das würde ich so pauschal nicht sagen. Als Werbemöglichkeit nutzt die Partei das Internet sehr gut. Das hat man ja auch gerade während des Bundestagswahlkampfs gesehen. Bei der Diskussion von Themen oder beim Erarbeiten von Anträgen wird das Internet dagegen ziemlich stiefmütterlich behandelt. Das ist schade und ein Problem, denn die SPD verschenkt damit sehr viel Potenzial für Innovationen. Klar ist: Die Digitalisierung der Arbeitswelt wird nicht auf die SPD warten.

Vorwärts.de: Was sind die Gründe für die schleppende Entwicklung?

Die Digitalisierung der Parteistrukturen ist eine Machtfrage. Wenn Anträge digital und über Landes- und Bezirksgrenzen hinweg erarbeitet werden, stellt man damit die althergebrachten Hierarchien infrage. Deshalb sind die Beharrungskräfte in der SPD immer noch recht groß. Nur, wenn sich da nicht wirklich etwas tut, ist der Zug für die SPD endgültig abgefahren. Ich hoffe, dass sich die Initiatoren von SPD++ nicht beirren und von Formalien abschrecken lassen.

Vorwärts.de: Inwiefern?

Die Menschen erwarten von der SPD konkrete Antworten auf die Probleme ihres Alltags, der mehr und mehr von der Digitalisierung bestimmt wird. Wie verändert sich mein Arbeitsplatz durch die Digitalisierung? Welche Auswirkungen haben Veränderungen auf den Arbeitsschutz? Was bedeutet es für mich, wenn mein Kollege ein Roboter ist? All das wollen die Menschen wissen. Ich erlebe, dass das, was die SPD ihnen bietet, den meisten Arbeitnehmern zu theoretisch und zu akademisch ist.

Vorwärts.de: Was würden Sie raten?

Der SPD würde deutlich mehr praktischer Input von Menschen, die bereits digital arbeiten, guttun. Damit meine ich nicht nur, dass sie sie Partei beraten sollten, sondern sie müssten Teil des aktiven Parteilebens sein. Warum stellt man nicht einfach mehr Kandidaten auf, die bereits im digitalen Bereich gearbeitet haben und für die das Internet und die sozialen Medien ganz selbstverständlich zum Alltag gehören? Die Frage der Veränderung der Arbeitswelt unter dem Einfluss der Digitalisierung lässt sich doch nicht dadurch lösen, indem wir einfach noch mehr Anträge dazu verabschieden. Das sollte auch den Initiatoren von SPD ++ klar sein. Ich wünsche ihnen auf jeden Fall viel Glück!

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Dienstag, September 26, 2017

Terminal for Kids eröffnet KinderTandem in Kelsterbach


Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie geht weiter, am 26. September hat die Terminal for Kids (TfK) das "KinderTandem" in Kelsterbach eröffnet. Die Bundesregierung und die Fraport haben das Projekt bezuschusst. 123 Kinder in 4 Krippen- und 3 altersgemischten Gruppen werden seit August hier betreut. Zahlreiche pädagogische Zusatzräume wie zum Beispiel eine Kinderküche, die Lernwerkstatt oder Plantschräume runden das Angebot ab. Und einmal im Monat (mindestens) ist jede Gruppe einen halben Tag auf unserer FarmForKids, um Hühner, Ziegen, Alpakas und Hasen zu versorgen.

Die medical airport service GmbH und die TfK haben es sich zur Aufgabe gemacht, Betriebe und Kommunen, die in Betreuungsangebote für Mitarbeiterkinder investieren wollen, zu unterstützen. 

Vor elf Jahren, am 5. September 2006, hat der frühere Arbeitsdirektor der Fraport AG Herbert Mai die erste Betreuungseinrichtung „Kinder-Arche“ der Fraport-„Enkeltochter“ TfK in Frankfurt eröffnet. Die Fraport AG hatte bereits im Jahr 2005 den Grundsatz der Chancengleichheit in einer Betriebsvereinbarung festgeschrieben, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Die „Kinder-Arche“ startete damals mit zwölf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Betreuung für Kinder im Alter von acht Wochen bis drei Jahren für die Beschäftigten der Fraport AG, der Deutschen Lufthansa, Sanofi Deutschland und Infraserv Höchst, die Kita hatte montags bis freitags zwischen 7 und 18 Uhr geöffnet. 



Seit der Eröffnung der „Kinder-Arche“ im Jahr 2006 betreibt die TfK als einer der großen privaten Träger von Betreuungseinrichtungen in Hessen heute elf betriebliche und öffentliche Kinderbetreuungseinrichtungen. Auf die im Jahr 2006 in Frankfurt-Sindlingen eröffnete „KinderArche“ (heute ein Neubau mit 118 Plätzen) folgten 2010 das „SpaceShip“ in Wiesbaden (118 Plätze), 2012 das „SquairShip“ am Flughafen Frankfurt (40 Plätze) und der „MärchenExpress“ in Karben (45 Plätze). Im Jahr 2013 kamen das „SailingShip“ in Schaafheim (125 Plätze) und der „SkyTrain“ in Bad Schwalbach (44 Plätze), 2014 der „FlyingCarpet“ in Wiesbaden (90 Plätze) und 2015 die „SternSchnuppe“ in Frankfurt-Sindlingen (40 Plätze) hinzu. Im Jubiläumsjahr 2016 wurden das „GhostShip“ in Bonn-Beuel (45 Plätze) und die beiden Kelsterbacher Einrichtungen „KinderTandem“ (123 Plätze) und „FlyingVilla“ (40 Plätze) in Betrieb genommen. 240 Erzieherinnen und Erzieher sorgen heute für eine liebevolle, altersadäquate und kindgerechte Betreuung der 828 Kita- und Krippenkinder und garantieren in allen Einrichtungen eine durchgehend hohe Betreuungsqualität. 


Täglich frisch aus Bio-Produkten zubereitete Mahlzeiten optimieren für alle Einrichtungen der TfK das attraktive Angebot. Die Mahlzeiten werden von einer festangestellten Köchin und ihrem Team zubereitet und orientieren sich am Konzept der vitalstoffreichen Vollwertkost. Die Vollwertküche besinnt sich auf die ursprünglich, natürlich vorhandenen Lebensmittel und versucht, industriell gefertigte, mit Zusatzstoffen versetzte Produkte, zu meiden. So stehen beispielsweise selbstgebackenes Brot mit frisch angefertigten Brotaufstrichen, aber auch mal eine leckere Rucola-Pizza auf dem Speiseplan. Den Kindern soll dadurch bereits im Kindergartenalter ein gesundheitsbewusstes Leben schmackhaft gemacht werden. 



Ab Herbst 2017 wird das pädagogische Angebot durch den TfK eigenen Erlebnisbauernhof „FarmForKids“ ergänzt. Die Kinder sollen dort einen verantwortungsbewussten Umgang mit Eseln, Ziegen, Alpakas, Hasen und Hühnern kennenlernen und bei der Pflege der Tiere mithelfen.

Samstag, September 09, 2017

5. Salon Schaub: Dina Dräger präsentiert Endlich Freunde?!


Im Reformationsjahr treten Martin Luther und Papst Franziskus gemeinsam als Skulpturenpaar der Künstlerin Dina Dräger unter dem Motto „Endlich Freunde?!“ auf. "In meinen Arbeiten spiegeln sich die Weltimpulse, die auf mich einwirken", bekannte die in der Schweiz lebende Künstlerin. "Für mich sind die beiden wie Popstars."

Und wie empfanden die Gäste den Besuch der illustren Gäste? Der „Salon Schaub“ hatte am 9. September Freunde und Kulturinteressierte eingeladen,Teil diesese speziellen Kunstprojekts zu werden. Gemeinsam mit der Künstlerin diskutierten sie die Frage: "Wir schießen immer noch aufeinander, weil wir an einen Gott glauben. Aber warum?"

Der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirchen in Deutschland, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, hat die Schirmherrschaft für ihr Projekt „Endlich Freunde“ übernommen. Das Projekt wurde am 22. August 2017 von der Naspa-Stiftung ausgezeichnet.


Dina Draeger (* 1966) hat Malerei, Fotografie, Medienkunst, Philosophie und Kunstwissenschaften an der staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe studiert. Seit 1988 ist sie in der Kunstszene vor allem durch ihre „No Names“, vertreten. Mit ihren provokativen Projekten lädt sie Menschen aller Kulturen und (Nicht-) Glaubensrichtungen zu einem kritischen und toleranten Dialog ein.