Montag, April 30, 2018

Totengräbers Tochter - Rezensionen auf Amazon in 2018


Großes Lesevergnügen! (20. April 2018)

Totengräbers Tochter ist der neueste und bisher beste Krimi der Frankfurter Autorin Hanna Hartmann. Auch diesmal ist Hauptschauplatz natürlich die Mainmetropole. Die Ermittlungen führen die Kommissarin Edith Tannhäuser tief in den internationalen Drogenhandel. Spannung wird nicht nur durch die rasante Handlung an sich erzeugt, sondern auch durch die interessanten Charaktere und Hintergründe der Protagonisten. Statt eines einfachen schwarz-weiß oder gut-böse Schema lässt der Roman zutiefst menschliche und auch widersprüchliche Personen auftreten, die insbesondere vor der Kulisse des Drogenhandels real sind und es dem Leser in seiner Bewertung und Identifikation nicht einfach machen. Geschickt werden auch interessante Einblicke hinter die Kulissen des Frankfurter Flughafens eingebaut, die man sonst so nicht erhält. Auch die aktuelle politische Auseinandersetzung um Fluglärm und die Montagsdemos fließen ein und betonen die lokale Note des Buches. Etwas überraschend und abrupt kommt dann das Ende daher, was den Leser nachdenklich zurück lässt. Insgesamt ist „Totengräbers Tochter“ aber ein sehr empfehlenswertes Buch, das sich auch dank der sehr klaren, fast schon minimalistischen Sprache mit kurzen, prägnanten Sätzen sehr gut „weglesen“ lässt. Kurz - ein großes Lesevergnügen!

Gut zum zweimal lesen! (4. April 2018)

Frauen-Krimis muss man mögen, stehen doch psychologische Motivfindung und detaillierte Charakterstudien bei diesem Genre deutlich im Vordergrund. „Totengräbers Tochter“ von Hanna Hartmann bietet aber auch den Fans von Tempo, Action und Spannung in der Kriminalliteratur reichlich Anknüpfungspunkte. Damit steht „Totengräbers Tochter“ fast schon ein wenig in der Tradition der amerikanischen „Mutter“ des feministischen Kriminalromans Sara Paretsky und ihrer Private Eye V. I. Warshawski,weil in diesem Buch beide Genres bestens miteinander verknüpft werden. Darüber hinaus fühlt man sich bei der umfänglichen Beschreibung des vollautomatischen Transportwesens am Frankfurter Flughafen sogar ein wenig an den sog. „Sozialistischen Realismus“ der untergegangenen DDR erinnert. Die genaueste Beschreibung des ostdeutschen Bauwesens der 1960er Jahre in Ostdeutschland beispielsweise in Erik Neutsch „Spur der Steine“ steht dem in nichts nach. Das zumindest ist lesbarer, als der kitschige Lokalkolorit sonst üblicher Frankfurt-Krimis“, auch wenn in der Main-Metropole, darauf muss Wert gelegt werden, missliebige Journalisten für gewöhnlich nicht mittels Killerdrohne ins Jenseits befördert werden. Fazit: Durch die (nicht immer) liebevolle Beschreibung der handelnden Charaktere und die intelligent eingesetzte Hangover-Technik ist „Totengräbers Tochter“ das ideale Buch zum zweimal lesen. Einmal getrieben durch die flotte, spannungsgesteuerte Schreibe der Autorin um zu wissen wie es ausgeht – und ein zweites Mal entspannt und langsam, um die Feinheiten der Handlung zu realisieren.

Packender Krimi mit Kerosin in der Luft (3. April 2018)

Krimi mit Lokalkolorit, sehr gut recherchiert und spannend aufgebaut. Besonders die Geschehnisse am Frankfurter Flughafen werden packend geschildert, man fühlt sich mittendrin und als Teil des Ganzen. Die Figuren sind gut charakterisiert, die Handlung lässt einen nicht mehr los und man legt das Buch nicht mehr aus der Hand.

Flughafen, Frankfurt und mörderische Entwicklungen (24. März 2018)

Ich kann alle Krimis von Hanna Hartmann empfehlen, aber dieser gefällt mir besonders. Der Flughafen, die Probleme in Frankfurt, Lokalcolorit und eine spannende Handlung. So Vieles erkennt man wieder.
Macht Freude zu lesen und Lust auf den nächsten Roman.
Los, Frankfurter - ran an das Buch.

Mitreißend und authentisch (14. Januar 2018)

Die Handlung des Buches spielt sich am Frankfurter Flughafen ab. Jeder der dort arbeitet wird sich durch dessen Beschreibungen und Abläufe angesprochen fühlen. Mich hat der Krimi von Anfang an gepackt. Ich habe es sehr genossen das Buch zu lesen, weil es realistisch geschrieben ist. Von Beginn an wird durch ein Leichenfund am Flughafen eine große Spannung erzeugt, im weiteren Verlauf lernt man die Hauptpersonen immer besser kennen und bekommt einen Einblick in ihr Privatleben. Neben der Handlung werden außerdem viele interessante Fakten über den Flughafen-Alltag erklärt. 5 Sterne und Weiterempfehlung von mir!

Donnerstag, April 26, 2018

Face it! - BdP-Sommerakademie am 7. Juni in Mainz


07.06.2018 - 12:00 - 18:00 Uhr
BdP Landesgruppe: Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland

Die BdP-Sommerakademie ist inzwischen eine junge Tradition geworden. Bereits zum vierten Mal lädt der BdP dazu ein und das Format erfreut sich über wachsenden Zuspruch.

Seit 2015 wird die Sommerakademie gemeinsam mit einem renommierten Fachbereich einer Hochschule ausgerichtet. Am 7. Juni 2018 ist der BdP mit der vierten BdP-Sommerakademie zu Gast an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz.

"Face it - Personalisierung und Krisenkommunikation" ist der Fokus der diesjährigen Tagung. Nach einem Vortrag von Prof. Dr. Thomas Koch, Professor für Publizistik mit dem Schwerpunkt Unternehmenskommunikation am Institut für Publizistik, zu „Hauptsache irgendwer sagt irgendwas? Effekte der Personalisierung auf die Wahrnehmung der Krisenkommunikation von Unternehmen", stehen in drei parallelen Panels zu Onlinekommunikation, Krisenkommunikation & Strategische Kommunikation wieder Young Professionals im Fokus. In kurzen Vorträgen erläutern sie den Teilnehmern ihre aktuellen, praxisnahen Forschungsergebnisse. In diesen Panels wird es wieder viele Anknüpfungspunkte für die praktische Arbeit von Kommunikatoren geben. Den Abschluss des Tages bildet ein Podiumsgespräch über die Zukunft unseres Berufsbildes. Zwei RepräsentantInnen aus der Unternehmenskommunikation, einen CEO sowie Chefin einer Personalberatung sprechen über aktuelle Anforderungen an den Beruf.

Die Sommerakademie bietet an einem Nachmittag einen kompakten Überblick über viele spannende Themen, die unseren Beruf bewegen.

Ort:
Johannes Gutenberg-Universität
Saarstraße 21
55122 Mainz


BILD-Frankfurt "Besser als Streichelzoo" -

„Wir haben ein 10 000 Quadratmeter großes Areal gepachtet, einen Stall gebaut, Esel, Ziegen, Alpakas, Hasen und Hühner angeschafft und einen Bauwagen für Schlechtwetterlagen bereit gestellt. Weil wir glauben, dass der Umgang mit Tieren eine großartige pädagogische Wirkung hat“, sagt Sprecherin Petra Tursky-Hartmann (57). „Die Kinder lernen Schlüsselkompetenzen wie Vertrauen, Fürsorge, Verantwortung, Selbstbewusstsein.“ 

Dienstag, April 24, 2018

„Der Industriepark heute“: BdP zu Gast bei Sanofi und Infraserv Höchst


Etwa 40 Mitglieder und Gäste der Landesgruppe Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland gewannen am 24. April einen interessanten Einblick in die Geschichte und Entwicklung des 1863 gegründeten Industriepark Höchst. Hier sind heute 90 Unternehmen mit über 22.000 Mitarbeitern ansässig. Betrieben wird der Industriepark von der Infraserv Höchst. Das Gesundheitsunternehmen Sanofi, das eine seiner Wurzeln in der Hoechst AG hat, bildet hier die komplette Wertschöpfungskette ab, also Forschung, Entwicklung, Produktion und Fertigung, bis hin zum Versand in alle Welt. Michael Müller, Leiter Kommunikation von Infraserv Höchst, und Dr. Birgitt Sickenberger, Leiterin Interne & Externe Kommunikation von Sanofi Deutschland, waren die Gastgeber und berichteten offen und kollegial über ihre vielfältige Kommunikationsarbeit. Konkret ging es um die Zusammenarbeit mit den Unternehmen am Standort, den Dialog mit Anwohnern und die Rolle von Social Media.

460 Hektar umfasst der Industriepark Höchst. 22.000 Menschen arbeiten hier in 90 Unternehmen. 1863 beginnt die Geschichte des Standortes. Viele Gebäude stehen unter Denkmalschutz. Öffentlich zugänglich ist die „Stadt in der Stadt“ nicht – denn die Sicherheitsvorschriften sind hoch. So nahm der Vorstand der Landesgruppe Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland die Einladung von Michael Müller, Infraserv Höchst, und Dr. Birgitt Sickenberger, Sanofi, gerne an. Eine exklusive Führung, Einblicke in ihre Kommunikationsarbeit und ein Erfahrungsaustausch sowie informelles Netzwerken standen auf dem Programm.

Michael Müller leitet die Kommunikation von Infraserv Höchst; Infraserv ist aus der ehemaligen Hoechst AG hervorgegangen. Als Betreibergesellschaft des  Industrieparks ist Infraserv Höchst für die Infrastrukturleistungen verantwortlich. Hierzu gehören Energieversorgung, Entsorgung, Sicherheitsleistungen und vieles mehr.. Dr. Birgitt Sickenberger ist für die interne und externe Kommunikation von Sanofi in Deutschland verantwortlich. Sanofi geht am Standort auf die Arzneimittelsparte der früheren Hoechst zurück und hier auch seinen Deutschlandsitz.

Bei einer Busrundfahrt über das Gelände wiesen beide auf denkmalgeschützte Gebäude sowie die heute dort produzierenden Unternehmen hin. Dabei ist das Gelände keineswegs nur historisch wertvoll: Seit dem Jahr 2000 wurden sieben Milliarden Euro in den Standort investiert. Auch Sanofi hält an Höchst fest. So werden am Standort Frankfurt u. a. täglich etwa eine Million Insulin-Pens gefertigt, und große Teile der Forschung sind hier angesiedelt.

Zu Ende ging die Rundfahrt zum Behrens-Bau. Damit realisierte der Architekt Peter Behrens zwischen 1920 und 1924 nicht nur einen expressionistischen Bau für die Hoechst AG – vielmehr schuf er ein Gesamtkunstwerk mit vielen faszinierenden Details. Das ungewöhnliche Zusammenspiel von Licht, Farben, den Glasfenstern oder Lampen beeindruckte alle Gäste. In der kuppelartigen Halle fanden das Get-Together und die Diskussionsrunde statt, bei der Michael Müller und Dr. Birgitt Sickenberger ihre Arbeit und aktuelle Herausforderungen vorstellten.

Text: Angelika Werner
Fotos: Ralf Werner

Donnerstag, April 19, 2018

BdP-Roundtable "Wag the Dog" - mit Peter Mentner auf dem DB Skydeck

Peter Mentner, Petra Tursky-Hartmann, Sven Hirschler und Manuel Milani
Die Landesgruppe Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland hatte am 19. April unter dem Titel „Wag the dog?! – Die Rolle der Unternehmenskommunikation in der digitalen Transformation“ zum Roundtable mit Peter Mentner ins DB Skydeck eingeladen. Der ehemalige Kommunikationschef von Telefónica Deutschland kennt die vielfältigen Herausforderungen der Unternehmenskommunikation im Spannungsfeld zwischen Business as Usual und besonderen Situationen wie Fusionen, feindlichen Übernahmen und Transformationsprozessen. Gemeinsam mit den Mitgliedern der Landesgruppe diskutierte er die Fragen, welche Rolle die Unternehmenskommunikation in der aktuellen Phase der digitalen Transformation hat und wie Kommunikationsentscheider sich Gestaltungsspielräume schaffen und nutzen können.

Der Abend im 30. Stock des Silver Towers am Jürgen-Ponto-Platz in Frankfurt wurde von der Agentur SCRIPT Communications gestaltet.
Blick aus dem 30. Stock des DB-Skydecks



Montag, April 16, 2018

Frankfurt liest ein Buch - Eröffnung des Lesefestes in der Frankfurter Nationalbibliothek


Vom 16. bis 29. April 2018 findet "Frankfurt liest ein Buch" zum neunten Mal statt. Im Mittelpunkt steht der Roman "Das siebte Kreuz" von Anna Seghers (Aufbau Verlag). Seghers (1900–1983) hat die Handlung des Romans ins Rhein-Main Gebiet verlegt, in die Landschaft, mit der sie stärker verbunden war als mit jeder anderen: Die Flucht des KZ-Häftlings Georg Heisler beginnt bei Worms und führt ihn bis nach Mainz und Frankfurt am Main.

Am 21. April nimmt der "Salon Schaub" mit der Künstlerin Ellen Schulz an diesem einmaligen Lesefest teil.